FAQ - Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut)

Was verursacht KP?

Keratosis Pilaris wird durch eine Überproduktion, Ansammlung und Verhornung von Keratin, einem Protein, das die Haut schützt, in den Haarfollikeln verursacht. Dies führt zu verstopften Poren, die als rote Punkte erscheinen, und kleinen, rauen Erhöhungen der Haut.

Habe ich wirklich KP?

Schaue hierzu gerne auf unserer Seite #WasIstKP vorbei.

Wenn du unsicher bist oder die Symptome schwerwiegend sind, ist es ratsam, einen Dermatologen aufzusuchen. Ein Dermatologe kann dir spezifische Behandlungsempfehlungen geben.

Welche Produkte helfen am besten?

Für die Behandlung von Keratosis pilaris eignen sich Peelings und Produkte mit Beta-Hydroxy-Säure (BHA) besonders gut. Mechanische Peelings z.B. mit einem Peelinghandschuh eignen sich zur Entfernung abgestorbener Hautzellen, während chemische Peelings Säuren wie Glycolsäure (AHA) und Salicylsäure (BHA) nutzen, um die Haut zu glätten und tief zu reinigen.

Salicylsäure dringt tief in die Poren ein, entfernt abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Talg, reduziert Entzündungen und baut verstopfendes Keratin ab.

Zur Regulierung der Talgproduktion sollten milde Reinigungsmittel und leichte, nicht-komedogene Feuchtigkeitscremes verwendet werden. Regelmäßige Anwendung von Salicylsäure hilft, die Poren frei zu halten.

Ist KP heilbar?

Keratosis pilaris (KP) ist nicht heilbar, aber die Symptome lassen sich gut behandeln. Regelmäßige Anwendung von Peelings, feuchtigkeitsspendenden Cremes und Produkten mit Salicylsäure kann die Hautstruktur deutlich verbessern und die rauen Stellen reduzieren.

Helfen Hausmittel bei KP?

Hausmittel können bei der Linderung von Keratosis pilaris (KP) helfen, auch wenn sie nicht so wirksam sind wie medizinische Behandlungen. Regelmäßiges Einreiben mit Kokosöl oder Olivenöl kann die Haut weich machen und Feuchtigkeit spenden. Zucker- oder Salzpeelings können abgestorbene Hautzellen entfernen. Dennoch sollten diese Hausmittel als Ergänzung zu medizinischen Produkten betrachtet werden, nicht als Ersatz.

Wird es saisonal besser?

Keratosis pilaris (KP) kann sich saisonal verändern. Im Winter verschlechtert sich KP oft, da kaltes Wetter und trockene Luft die Haut austrocknen, was die rauen, erhabenen Stellen verstärkt. Im Sommer verbessert sich KP häufig durch höhere Luftfeuchtigkeit und mehr Sonnenexposition, die die Haut weicher und glatter machen können. Feuchtigkeitspflege und regelmäßiges Peeling sind ganzjährig wichtig, um die Symptome zu kontrollieren.

FAQ - KP